AGB´s

I.

Diese Bedingungen gelten im kaufmännischen Verkehr ihrem vollen Inhalt nach als vom  Auftraggeber angenommen, wenn dagegen nicht innerhalb von vierzehn Kalendertagen - gerechnet vom Tage des Poststempels - beim Labor für Werkstoffprüfung und Analytik Widerspruch eingegangen ist.  Die Ausführung  eines Auftrages nach vorgegebenen  Lieferungs- und  Zahlungsbedingungen  des  Auftraggebers  bedarf  der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Anerkennung durch das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik Stillschweigen zu vom Auftraggeber übersandten Lieferungs- und Zahlungsbedingungen gilt nicht als Anerkennung.

 

II.

Die Übernahme eines Auftrages durch das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik bedarf der Schriftform.  Auch Ergänzungen jeder Art müssen durch das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik schriftlich bestätigt werden. Mündlich,  fernmündlich oder fernschriftlich erteilte Auskünfte sind unverbindlich; das Labor kann sie auf Verlangen schriftlich bestätigen.

Höhere Gewalt oder unabwendbare Ereignisse entbinden  das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik ganz oder teilweise  von der Ausführung des Auftrages.

 

III.

Prüfmaterial ist dem Labor für Werkstoffprüfung und Analytik frachtfrei zuzusenden.  Das bei  der Ausführung des Auftrages nicht gebrauchte  Prüfmaterial  geht in das Eigentum  des Labors für Werkstoffprüfung und Analytik über,  sofern es nicht innerhalb  von vier Wochen nach Bekanntgabe des Prüfergebnisses  (Datum des Poststempels)  zurückverlangt wird.
Über das bei einer Prüfung gebrauchte Prüfmaterial kann das Labor unmittelbar  frei  verfügen, soweit nicht anderes vereinbart ist.

Sofern von einem  Dritten bezüglich des  Prüfmaterials gegenüber dem Labor für Werkstoffprüfung und Analytik  irgendwelche Rechte geltend gemacht werden, hat der Auftraggeber das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik von Ansprüchen jedweder Art und jedweden Umfangs auf seine Kosten freizustellen.

Die Kosten der Rücksendung von Prüfmaterial gehen zu Lasten des Auftraggebers. Für den Transport übernimmt das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik keine Haftung.

 

IV.

Das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik kann die Prüfung  ausdehnen  oder einschränken,  wie es zur  einwandfreien  Durchführung der in Auftrag gegebenen Prüfung erforderlich erscheint.  Wenn  die  Prüfung  den mit  dem Auftraggeber vereinbarten Prüfumfang überschreitet und die der Bestätigung des Auftrages angegebenen Prüfkosten sich um mehr als 25 v.H. erhöhen, werden vorher Umfang und Preis der Arbeiten zwecks Zustimmung mitgeteilt.                                      

 

V.

Wenn der Antragsteller gegen die in einem Prüfzeugnis mitgeteilten Ergebnisse Einwendungen erhebt,  erfolgt auf seinen schriftlichen Antrag eine erneute Prüfung durch  dieselbe  Prüfeinrichtung. Stimmt das Ergebnis der erneuten Prüfung mit  dem  beanstandeten Prüfergebnis innerhalb der Fehlergrenze überein,  so hat der Antragsteller  auch die Kosten für diese Prüfung zu tragen, anderenfalls wird das beanstandete Prüfergebnis ohne Kostenberechnung berichtigt.

 

VI.

Das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht werden. Die Haftung ist beschränkt auf den Ersatz des unmittelbaren Schadens.

Für Ersatzansprüche Dritter haftet das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik nicht. Der Auftraggeber stellt das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik von solchen Ansprüchen ausdrücklich frei. Für fernmündliche Auskünfte wird keine Haftung übernommen.

Die Ansprüche des  Auftraggebers  gegen das Labor für Werkstoffprüfung und Analytik wegen  nicht vertragsgemäßer Erfüllung des Auftrages sowie Ansprüche auf Schadensersatz  verjähren nach den Bestimmungen  des  § 638 BGB. Als Abnahme des Werkes im Sinne des § 638 I Satz 2 BGB gilt die Übersendung des Prüfzeugnisses, Berichtes oder sonstiger schriftlicher Mitteilungen des Labors über die ausgeführten Prüfungen bzw., mangels einer solchen Mitteilung, die Übersendung der Rechnung.

 

VII.

Prüfzeugnisse   und Berichte dürfen ohne  vorherige  Zustimmung  des Labors für Werkstoffprüfung und Analytik nur innerhalb von 2 Jahren nach Ausstellung und nur nach Form und Inhalt unverändert veröffentlicht oder vervielfältigt werden. Haben sich die den Prüfungen zugrunde gelegten Normen oder sonstigen technischen Richtlinien geändert, so ist in jedem Fall vorher die Zustimmung des Labors für Werkstoffprüfung und Analytik einzuholen.

 

Die gekürzte Wiedergabe  eines Prüfzeugnisses  oder  Berichtes  ist  nur  mit vorheriger, jederzeit widerrufbarer Zustimmung des Labors für Werkstoffprüfung und Analytik zulässig. Für sie gilt die vorstehende Befristung ebenfalls.  Als gekürzte Wiedergabe gilt bereits der schriftliche Hinweis auf einen Bericht oder Prüfzeugnis.

Auskünfte über Antragsteller, über Art und  Umfang der Prüfaufträge  sowie über die ermittelten  Prüfergebnisse dürfen an Dritte nur mit Genehmigung des Antragstellers erteilt werden.

 

Soweit die Wahrung der öffentlichen Sicherheit auf Veranlassung von Aufsichtsbehörden Prüfungen für Dritte vorgenommen werden, dürfen den Aufsichtsbehörden Auskünfte erteilt werden.                               

 

VIII.

Es gilt die jeweils aktuelle Preisliste des Labors für Werkstoffprüfung und Analytik.

 

 

IX.

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Artern.