Schadensfalluntersuchungen

Die Schadensanalyse soll in erster Linie die Ursachen für das Versagen eines Bauteils oder Werkstoffes klären. Darüber hinaus dient Sie der Verhütung weiterer Schäden durch Rückwirkungen auf Konstruktion, Werkstoffwahl, Fertigungsprozesse, Prüfverfahren und Betriebsbedingungen sowie durch Inspektion und gegebenenfalls Austausch gefährdeter Bauteile im Betrieb befindlicher Maschinen, Apparate, Geräte und Anlagen.

Mögliche Schadensfälle können sein:

  • Wärmebehandlungsfehler
  • Konstruktionsmängel
  • Werkstofffehler
  • ungeeignete oder falsche Werkstoffauswahl
  • Materialverwechslung
  • Korrosionsschäden
  • Oberflächenschäden
  • Überbeanspruchung
  • Verschleißschäden
  • Qualität von Schweißnähten
  • Schweißfehler
  • Beschichtungsfehler
  • Lagerungsfehler
  • diverse mechanische Schäden an Bauteilen
  • Fertigungsfehler
  • Materialbrüche, Risse
  • Mechanische Verformungen
  • Materialermüdung u.a.

Die Vorgehensweise und Umfang der Untersuchung werden mit dem Auftraggeber abgestimmt. Ausführliche und zuverlässige Informationen über den Schadensfall (möglichst am Entstehungsort) vereinfachen die Schadensuntersuchung erheblich und verhindern weitestgehend Fehlbeurteilungen. Bei Korrosionsschäden ist die Abgabe einer Probe des Korrosionsmediums wichtig. Die geeigneten Untersuchungsverfahren werden nach Prüfung aller Informationen festgelegt. Einige der wichtigsten Verfahren für die Schadensfalluntersuchungen sind die Metallografie, Fraktografie, mechanische Prüfung, chemische Analyse und elektrochemische Untersuchung.

In unserer Probenwerkstatt können dafür alle notwendigen Probevorbereitungen durchgeführt werden.

Labor für Werkstoffprüfung und Analytik Peter Kral

Rudolf-Breitscheid-Str. 19
06556, Artern/Unstrut

(03466) 32 49 05
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